Teil 11: Entwicklung in den 90-er Jahren

Veröffentlicht: von Hotel Restaurant Zum goldenen Kopf

In Teil 10 war Saschas grosse Erleichterung nicht zu übersehen, als er über den Wiederaufbau des «Goldenen Kopfs» erfuhr. Nach einigen Unklarheiten startete 1965 die Restaurierung. Zu Saschas Erstaunen konnte ein grosser Teil des «Goethe-Stübli» getreu nachgebildet werden. Doch was passierte mit den restlichen Schäden des Brandes? Sascha bittet den goldenen Kopf, weiter zu erzählen. Kurz danach werden die Zeitreisenden erneut von Dunkelheit umhüllt.

Als es Sascha wieder klar vor Augen wurde, musste er sich zuerst orientieren. Der goldene Kopf sah das fragende Gesicht von seinem Schützling und half ihm schmunzelnd auf die Sprünge: «Wir befinden uns im Hotel ‹Zum Goldenen Kopf›.» «Wow, das sieht ja alles ganz neu aus», rief Sascha begeistert und konnte seinen Augen kaum glauben. Um ihn herum versammelten sich viele Menschen im Gebäude. Die Luft war erfüllt von freudigen Stimmen und klingenden Gläsern. «Willkommen im Jahr 1999», begrüsste der Kopf seinen Schützling nach der Zeitreise, «heute haben wir allen Grund zum Feiern», fügte er weiter an. 25 Jahre lang war Ruhe im Hotel und Restaurant «Zum Goldenen Kopf». Nun wurde in den letzten sieben Jahren viel renoviert, bis schliesslich am 14. November 1999 eine feierliche Eröffnung des Hotels und Restaurants in neuem Glanz stattfand. «Das ist ja unglaublich!», Sascha läuft aufgeregt durch das Hotel zwischen all den Menschen hindurch. «Warte!», rief der Kopf, «nicht so voreilig. Komm, wir schauen uns jeden Raum zusammen an!», und lief zusammen mit seinem Schützling los. Die Entdeckungstour der beiden startete bei den Gästezimmern. Die Büste erklärte, dass 1992 der Stadtrat die gebundene Finanzierung der Sanierung von 16 Gästezimmern und der Hotelküche bewilligte. «Komm mit, ich zeige dir, was als Nächstes renoviert wurde, nur drei Jahre nach den Gästezimmern», sagte der Kopf und lief zusammen mit dem Jungen weiter. Vor der Liftanlage blieben die beiden stehen. Der Kopf erklärte weiter, dass diese 30 Jahre alt war und 1995 endlich ersetzt werden konnte. «Die sieht ja cool aus. Und was wurde als Nächstes renoviert?», wollte Sascha freudig wissen und verschwand schon wieder um die nächste Ecke. «Sascha, wo bist du? Komm zurück!», musste der Kopf schon wieder rufen. Als er den Jungen ein Stockwerk tiefer fand, setzte er seine Erzählung fort: «1998 fand ein weiterer wichtiger Meilenstein statt: der Kredit von 655 000 Franken wurde für die Gebäudeerhaltungsarbeiten bewilligt. Das Geld wurde beispielsweise für die Fassadenrenovation, die Wärmedämmung am Dachunterzug sowie die Isolationsfenster eingesetzt. Ein paar Monate später wurde sogar der Voranschlag von 3,45 Millionen Franken angenommen». Sascha schaute seinen Begleiter mit grossen Augen an und staunte: «Das klingt nach ganz schön viel Geld.» Der Kopf schmunzelte und meinte: «Dank dieser Unterstützung konnten die letzten Umbau- und Erweiterungsarbeiten des Hotels Anfang 1999 durchgeführt werden.» «Und was kam als Nächstes?», fragte der Junge weiter? Doch bevor der goldene Kopf antworten konnte, begann es wieder zu rauschen und alles wurde schwarz …

Ende des 11. Teils. Wie geht es wohl mit dem frisch renovierten Restaurant und Hotel weiter? Die Antwort darauf wird im 12. Teil verraten. Bleiben Sie gespannt!